Napier

Was macht Napier so besonders? Nun bis 1931 war es ein kleines Staedtchen auf einem Fels am Meer. Dann gabs ein maechtiges Erdbeben mit 7,9 auf der Richterskala ein paar Kilometer draussen auf dem Meer. Was das Erdbeben nicht zerstoert hat, hat das anschliessende Feuer vernichtet und nur wenige Haeuser direkt auf dem Felsen haben alles ueberstanden. Aber das Beben hatte auch was Gutes und dem Meer einiges an Land entrissen, das nun Platz fuer eine neue Stadt bot. So begann der Neuaufbau. Da es schnell gehen sollte wurde beispielsweise der Baustiel festgelegt. Frei nach Henry Ford: Ihr duerft allees bauen, Hauptsache es ist Art Deco. Nach rund zwei Jahren war die neue Stadt fertig und noch heute sind ein Grossteil der Fassaden erhalten und sehr huebsch anzusehen. Allerdings meist erst ab der zweiten Etage wenn die Werbung der Geschaefte aufhoert.
Wettermaessig hat sich leider nicht viel geaendert. Ein grauer Himmel erstreckt sich bis zum Horizont und gelegentlich ist er ein wenig inkontinent.

Gestern hab ich meinen Masterplan der restlichen Reise fertiggestellt. In zwei Tagen bin ich hoffentlich wieder in Taupo, dann geht es weiter bis Suedlich von Cambridge, um dann einen Abstecher nach Hobbingen zu machen. Weiter geht es zurueck an den Firth of Thames nach Miranda und dann auf bekannter Strecke hinein nach Auckland, wo ich am 27. Maerz ankommen moechte. Naja und dann bin ich ja auch schon fast wieder in Deutschland.
Henning

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